Gehabt, nun gut. Mein Verhältnis zu den Dingen.

Ab morgen werde ich versuchen, jeden Tag einen Gegenstand wegzugeben. Ich werde diesen Gegenstand vorher fotografieren und ihm ein paar Zeilen widmen. Wer möchte, kann das auf gehabtnungut.tumblr.com mitverfolgen.

Oder ausführlicher: Das Verhältnis zwischen den Dingen und mir ist schwierig. Ich habe ziemlich jung ziemlich viel geerbt. Kein Geld zwar, aber Besitz. Nein, keine Ländereien, keine Immobilien, sondern einen Hausstand. Geschirr, Geschirrhandtücher, Handtücher, Tücher, Tischwäsche, Bettwäsche, Vasen, Sektgläser, Weingläser, Schnapsgläser, Biergläser, Saftgläser Gehabt, nun gut. Mein Verhältnis zu den Dingen. weiterlesen

2013: 5 (plus 1) Technologien, die mein Leben besser gemacht haben

In Sachen Jahresend-Favoriten-Listen bin ich ganz offensichtlich auf den Geschmack gekommen. Weil ich mit dem Artikel über die 5 hartnäckigsten Soßenflecken noch nicht ganz fertig bin, möchte ich heute auch anhand meiner 5 persönlichen Techniklieblinge dieses Jahres die konsumgestützte Zukunftsgläubigkeit feiern.

#1. ASUS T100 stellv. für Intel Bay Trail Convertibles

Asus T100
Asus T100

Ich glaube, so hat die Evolution sich das gedacht, mit den Rechnern. Oder zumindest ich. Ein Tablet mit einem 10 Zoll Bildschirm und ansteckbarer Tastatur. Perfekt, um es auf den Wannenrand zu stellen und in der Badewanne Maischberger zu schauen. Perfekt, um im Schwingsessel sitzend, die Beine auf dem Fußbänkchen, Blogbeiträge wie diesen zu verfassen. Perfekt, um Webseiten zu lesen und anzufassen. Leicht genug, um es überall mit hinzunehmen; handlich genug, um das auch zu tun. Ein Rechner, der nicht ningelt. Du klappst ihn auf und er ist bereit, kein Hochfahren, kein Warten. Der Akku hält 10 Stunden und lässt dich in Ruhe. Kein Netzkabel, das nach deinen Füßen angelt. Kein mechanischer Lüfter, der dir sein Leid heult. Keine Festplatte, die klickert. In Ruhe arbeiten. Und ja: Arbeiten. Auf dem T100 läuft echtes Windows 8. Also echtes Office, echtes OneNote und echtes Thunderbird. Ich bin begeistert (und tendiere daher möglicherweise dazu, die Nachteile zu übersehen. Als da wären: Kein DVD-Laufwerk, keine Gnade für Wurstfinger, perfektionierter Fingerabdruck-Magnetismus, Plastik-Finish und zero open source. Ach, und ein Preis von immerhin 379 Euro.) [Update: 18.04.2014: Die Geschichte ging böse aus. Details hier.)
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2013: Meine fünf (plus zwei) Lieblingsbücher

Wenn du ein bisschen pfiffig gewesen wärest, zetert mein innerer Kritiker, hättest du deine Kopfkompass-Buchpreis-Shortlist einige Tage VOR Weihnachten veröffentlicht. Vielleicht wären einige Leser, auf der Suche nach einem guten Geschenk für ein bisschen Inspiration dankbar gewesen. Vielleicht, gebe ich zu, muss aber auch gestehen, dass mir die Geschenkesorgen anderer Menschen herzlich egal waren, da ich jede Minute brauchte, die die Tage vor Weihnachten hatten. Außerdem sollte man die wirklich guten Bücher sowieso lieber selber lesen. 2013: Meine fünf (plus zwei) Lieblingsbücher weiterlesen

Briefe an mich selbst für bessere Weihnachten (5): Doch, Du möchtest einen Weihnachtsbaum

Es ist der 6. Januar dieses Jahres und ich habe den alten Weihnachtsbaum vor wenigen Stunden zum Müll gebracht. Das war doof. Ich weiß, dass Du Dich heute daran erinnern wirst. Deshalb empfehle ich Dir Folgendes. Briefe an mich selbst für bessere Weihnachten (5): Doch, Du möchtest einen Weihnachtsbaum weiterlesen

2013: Meine 5 Lieblingsplatten.

Ich liebe musikalische Jahresrückblicke auf anderen Blogs und veranstalte deshalb diesjahr (ich kann doch nicht ernsthaft “heuer” schreiben!) selbst einen. Vielleicht sogar zwei. Heute geht es um Empfehlung ganzer Platten, demnächst vielleicht noch um einzelne Songs. Musikempfehlungen, die nicht von Algrorithmen sondern von echten Menschen ausgesprochen werden sind das Vinyl der Zwanzigzehner, ich sag’s euch. Um sich für die nun folgende Liste zu qualifizieren genügte es übrigens, dass mir die Platten dieses Jahr in die Hände gefallen sind. Wann sie erschienen ist mir schnurzpiepegal. 2013: Meine 5 Lieblingsplatten. weiterlesen

Briefe an mich selbst für bessere Weihnachten (4): Nein, du wirst nicht verreisen

Schon am 6. Januar dieses Jahres wusste ich etwas, dass Du wahrscheinlich gerade in Zweifel ziehst. Ich wette, Du fragst Dich gerade, ob Du Weihnachten dieses Jahr wirklich zu  Hause verbringen musst, oder ob es nicht doch die Möglichkeit gibt, kurzentschlossen irgendwohin zu flüchten. Am Liebsten irgendwohin, wo es kalt ist. Und einsam. Und wo Schnee liegt. Und Dir niemand auf die Nerven geht.

Ich prophezeie Dir: Du bleibst hier. Und das solltest Du auch. Briefe an mich selbst für bessere Weihnachten (4): Nein, du wirst nicht verreisen weiterlesen