Oxfam Trailwalker: Ich brauche Deine Hilfe

Wer diesen Blog häufiger liest, weiß, dass ich gern waghalsig auf der Grenze zwischen konsequentem Aktionismus und hoffnungslosem Idealismus balanciere. Am 7. und 8. September werde ich dies bis zur Grenze meiner Belastbarkeit tun (und vielleicht ein klitzekleines bisschen darüber hinaus).

Zusammen mit fünf Freunden nehme ich am Oxfam Trailwalker teil. Zwei von uns kümmern sich um Essen, frische Kleidung und die wirksamsten Motivationssprüche der Weltgeschichte. Die anderen vier (darunter ich), werden innerhalb von 30 Stunden einhundert Kilometer laufen. Ja: Jeder. Einhundert. Kilometer. Und ja: eine verdammte Schinderei.

Wir tun dies nicht, weil wir Extremsportler geworden sind. Oder wahnsinnig. Wir tun das, weil wir beweisen wollen, dass möglich ist, was wir für unmöglich halten. Eine Welt ohne Armut, zum Beispiel.

Dafür brauche ich Deine Unterstützung. Denn ohne Dich schaffen wir das nicht.

Beim Wandertraining.
Beim Wandertraining. Ich hinter der Kamera. Sah aber auch nicht besser aus.

Oxfam ist eine britische Hilfsorganisation, die sich vor allem für die Entwicklung afrikanischer Gesellschaften einsetzt. Es geht ihr dabei nicht um einmalige Spenden zum Zwecke fotogener Scheckübergaben, die das europäische Gewissen beruhigen. Es geht vielmehr um die Schaffung konkreter, fruchtbarer Lebensgrundlagen für verarmte Menschen in Benin, im Kongo oder in Mali. Und zwar – und das gefällt mir so – ganz praktisch: Oxfam stellt Menschen in Simbabwe Erdnussbuttermaschinen zur Verfügung, mit Hilfe derer sie sich eine selbständige Existenz aufbauen können. Wer will, kann für 14 € ein Moskitonetz gegen Malaria stiften, für 56 € ein Ziegenpärchen zum Aufbau einer Herde oder für 600 € die Möblierung eines Klassenzimmers. Du ahnst, worauf ich hinaus will.

Bevor wir antreten, wollen wir 2.000 € an Spenden sammeln. Ja, das ist viel, aber knapp 500 € haben wir schon. Für den Rest brauche ich Deine Hilfe: Bitte unterstütze uns mit einer Spende. Wenn jeder gibt, was er entbehren kann, haben wir das Geld bald zusammen.

Im letzten Jahr wurden in Deutschland so 390.000 € gesammelt. Hier kann man detailliert nachlesen, wofür dieses Geld eingesetzt wurde: Brunnenbau, Wiederaufforstung von Wäldern, Bekämpfung von Genitalverstümmelung. Sinnvoller kann man sein Geld kaum ausgeben anlegen.

Du kannst uns unterstützen, in dem Du die Seite unseres Teams besuchst und auf den „Dieses Team sponsern!“-Button klickst.

Du machst den Unterschied. Ich danke Dir.

2 Gedanken zu „Oxfam Trailwalker: Ich brauche Deine Hilfe“

  1. Wir tun dies nicht, weil wir Extremsportler geworden sind. Oder wahnsinnig. Wir tun das, weil wir beweisen wollen, das möglich ist, was wir für unmöglich halten. Eine Welt ohne Armut, zum Beispiel.

    Danke für diesen Satz.
    Er wird mein Mantra.

  2. Na bloß gut, dass man dem einen „das“ seine Unvollkommenheit beim Rezitieren nicht anhört. Hab’s in Artikel korrigiert. Danke für den versteckten Hinweis.

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