Die fünf größten Irrtümer über Ingress

Googles ortsbasiertes Spiel Ingress läuft. Viele, die um eine Einladung gebeten haben, werden erhört. Tausende neuer Spielorte freigeschaltet. In Blogs und Netzwerken wird allerhand darüber geschrieben.

Die Story ist die: Am CERN in Genf ist was schief gegangen. Seitdem tun sich weltweit Portale auf, aus denen eine spezielle Form von Materie (Exotic Matter) austritt, die die Gedanken von Menschen beeinflusst. Die einen halten das für Teufelszeug und schließen sich der resistance an, die andern finden‘s prima und halten sich für enlightened. Beide Teams konkurrieren um die Vorherrschaft, indem sie so viele Portale wie möglich einnehmen um zwischen ihnen Felder aufzuspannen, die die darunter lebenden Menschen beeinflussen. Wer die meisten mind units Menschen überspannt hat, gewinnt. Bis es wieder kippt. In zwei Stunden. Spätestens.

Viele wollen mitspielen, ich wollte das auch, hätte mich aber gefreut, wenn ich mir vorher folgender Irrtümer bewusst gewesen wäre.

1. Wer mitspielen möchte ist von Googles Gnaden abhängig.
Von wegen. Richtig ist, dass es sich bei Ingress derzeit um eine geschlossene Beta-Version handelt Wahrscheinlich ist, dass das in den nächsten 18 Monaten so bleibt. Möglich ist, dass wer bei Google darum bittet, eines Tages tatsächlich eine Einladung zugestellt bekommt. In meinem Fall hat das acht Wochen gedauert. Wahr ist aber auch: Wer Twitter bedienen kann, muss nicht auf sein persönliches Invite warten. Die Codes kursieren dort wie Katzenfotos und ich wette, dass niemand länger als zehn Minuten braucht, einen solchen zu erhaschen.

2. Ingress ist ein casual game gegen die langweilige Langeweile zwischendurch.
Denkste. Ich behaupte: Ingress ist für Hardcore-Gamer. In jedem Fall aber für Menschen mit viel Zeit. Und gutem Schuhwerk. Um auf einem Portal spielen zu können, muss man wirklich dort sein. Genau dort. Eine kleine Tour über 10 oder 12 Portale dauert daher schnell mal ein Stündchen. Wenn man wirklich punkten will, spielt man besser zwei. Der Aufstieg ist nämlich hart. Das Hacken eines feindlichen Portals bringt 100 AP (Action Points). Um ins zweite Level zu kommen braucht man schon 10.000, für Level 3 30.000. Natürlich gibt es ein paar Aktionen die mehr Punkte bringen. Dem Einsteiger sind diese jedoch meist verwehrt. Man muss es schon ernst meinen.

3. Ingress ist ein gamifiziertes foursquare.
Weit gefehlt. Ingress ist eine Mischung aus Rollenspiel, Risiko und Schnitzeljagd. Das Spielbrett ist der Globus. Kein Ich!-Ich!-Rufen, kein Einchecken, keine Fotos. Ich fühle mich manchmal beim Spielen, wie ein schlecht bezahlter Telekom-Monteur, der DSL-Knotenpunkte zu warten oder von anderen Telekoms zu übernehmen hat. Eher DOS als Pinterest, mehr Linux-Konsole als Final Fantasy. Gar nicht mal so social.

4. Durch Ingress entdeckt man tolle neue Orte in seiner Stadt. Und erst in fremden!
Naja. Gerade in kleineren Städten gibt es augenblicklich noch nicht sehr viele Portale. Möglicherweise muss man daher tatsächlich zum Spielen in einen Stadtteil in dem man bisher noch nicht war. Darüber wird man nach dem Spielen aber nicht viel zu sagen wissen, weil man den Blick nicht von seinem Handybildschirm gelassen hat. Das hat den Vorteil, dass man nicht mitbekommen hat, wie sich ahnungslose Passanten in Grüppchen zusammengerottet haben, um gemeinsam über den skurillen Squaredance zu lachen, den man aufführte, um auch wirklich am günstigsten Ort für den Angriff auf ein Portal zu stehen. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass Ingress mein Risiko für Kollisionen mit Fremden, Laternen oder Bussen signifikant erhöht. Außerdem ist Ingress nicht Geocaching. Portale sind keine Schätze. Portale sind Telefonzellen, Kunst-am-Bau-Brunnen, Rosa-Luxemburg-Büsten oder Marktplätze.

5. Durch Ingress lernt man viele tolle Leute kennen.
Pustekuchen. Tatsächlich ist in Ingress eine Art Chat eingebaut, über den man mit anderen Spielern kommunizieren kann. Außerdem gibt es Communities, in der sich Spieler eines Lagers (und meist auch einer Stadt) austauschen können. Und müssen. Denn selbst in höheren Levels reicht die eigene Power oft nicht aus um gegnerische Portale einzunehmen oder eigene zu halten. Es stimmt also schon, dass man mit neuen Leuten kommuniziert und womöglich auch unterwegs ist. Wer aber spielt Ingress? Ich bin bisher vier Spielern begegnet. Zwei von ihnen haben umgehend die Flucht ergriffen, als sie mich als Spieler erkannten. Einer lief davon, als ich ihn anlächelte. Der Vierte war nett und hat mir seine Spielgeschichte erzählt. Zweimal. Hintereinander. Im gleichen Wortlaut.

Ein bisschen stimmt es, dass ich von Ingress abraten würde. Wenigstens davor warnen. Gerade weil es relativ schwierig ist, birgt das Spiel ein sehr hohes Suchtpotential. Meine Heimwege vom Büro haben in der letzten Woche statt 20 Minuten stets mindestens zwei Stunden gedauert. Und nein, eigentlich habe ich nicht zu viel Zeit. Als ich mich heute Morgen einloggte, sagte die anziehend-dominante Frauenstimme des Spiels: It’s been sixteen hours since your last logon. I was getting worried about you. Ich fühlte mich gemeint.

19 Gedanken zu „Die fünf größten Irrtümer über Ingress“

  1. Hallo,
    in großen Teilen trifft dieser Artikel ja überhaupt nicht zu – selbst dafür, dass das Datum März druntersteht.

    1. Sehr wohl lässt sich Ingress im Alltag zwischendurch spielen, da in jeder größeren Straße irgendwelche Portale sind. Und wenn man im letzten Kuhkaff wohnt, dann erstellt man eben genau dort welche, wo man sie täglich braucht.
    Das reicht vom Farmen bis zum allmorgendlichen Einreißen der Gegner-Portale aus dem Auto heraus.

    2. Und wie man neue Leute durch Ingress kennenlernt. Wenn man nicht gerade eine Sozialphobie hat, wird man über Communities, Events etc. einen weiteren, neuen Freundeskreis finden. Einige nutzen das sogar, um nach einem Umzug Anschluss zu finden. Sie gehen zu Community Treffs, Farm-Events und Ingress Parties, auch wenn sie danach eigentlich gar nicht mehr spielen wollen, sondern nur um Leute kennenzulernen.

    3. Wo lebst du? Man entdeckt sehr wohl tolle neue Orte in seiner Stadt, wenn man nicht in Hintertupfingen wohnt (wo es immer noch interessante Orte mit Portalen zum Wandern geben könnte).
    Ingress hat den Effekt, dass du nicht nur bedeutungsvolle Teile deiner Umgebung wahrnimmst, auf die du sonst nicht achtest – auch kommst du an aufregenden, interessanten, entlegenen oder einfach nur neuen Orten und Statdtteilen vorbei. Du besichtigst auf einmal irgendein Schloss, einen großen Naturpark, einen Aussichtspunkt, entdeckst deine Innenstadt oder kommst mal in ein Stadtteil, in dem du vorher kaum warst.
    Das Wunderbare ist wirklich das Entdecken der eigenen Stadt, auch wenn man schon länger dort wohnt.

    So viel von meiner Seite

  2. Hallo zurück, ein Kollege der noch spielt erzählte mir gerade gestern, dass sich seit März wohl sehr viel getan hat bei Ingress. Vor allem was die Anzahl der Spieler und Portale angeht. Ein neues Portal erstellt man nämlich nicht einfach so, auch das dauert mehrere Wochen. Und dass man in unbekannte Ecken geht, habe ich ja gar nicht bestritten. Wohl aber, dass man davon viel mitbekommt, wenn man seine Blick kaum vom Display hebt.

  3. Hi,
    es dauert nicht immer mehrere Wochen. Die letzten Portale, die ich eingereicht habe, kamen nach ca. einer Woche.
    Sicherlich haben viele oder die meisten ihr Kopf im Handy. Es ist aber problemlos möglich, gerade stärker den Blick auf die Sehenswürdigkeiten zu richten, an denen Portale stehen, ohne viel vom Gameplay zu verpassen.

  4. Jau, man lernt wirklich keine Leute kennen.

    Wenn ich mit ner Truppe aus 5-15 Leuten durch den Stadtteil latsche, dabei gut quatsche, mein Bierchen genieße, dann hat das nichts mit Sozialisierung zu tun.

    Wenn wir uns zu einem gemeinsamen Grillen treffen („Portalgrillen“), wo in Reichweite um die drei Portale stehen und dann auch Leute von deutlich weiter weg anreisen, um dabei zu sein und Leute zu treffen, Spaß zu haben, etc. Dann hat das damit auch nix zu tun. Jeder erzählt dann monoton seine Geschichte, immer in den gleichen Worten und voll langweilig.

    Und jau, ich halte mich derzeit etwas zurück, aber spielen kann ich immernoch. Etwas Portalpflege hier und da, da mal was kaputtmachen, da mal „nen 8er stecken“.

    Uh, uh. Der Anfang des Spiels ist hart. Oh je. Das ist ja doof. Da geht dann ja der ganze Spaß weg.
    Ich hab im tiefsten Winter angefangen, habe mich meine ersten Level hochgekämpft, habe dabei Teile meiner Stadt entdeckt, die ich so noch nie gesehen hatte (Berlin), habe auf meinen Touren schon damals öfter Ingresser getroffen, mich angefreundet, mir helfen lassen. Oder einfach mal nen Kaffee zusammen getrunken. Oder Glühwein.

    Und in kleinen Städten mache ich Ingress gerne mal an. Da stehen nämlich oft doch so ein paar Portale, auch von Sehenswürdigkeiten, etc. Schön, das auch aus der Ferne mal zu sehen.

    Ingress: „Freunde kennenlernen und Spaß haben? Pustekuchen.“?
    Pustekuchen.

  5. Mensch, Herr Putzke, was Sie alles können! Socialising, Hardcorezocken und sogar Ironie! Ich freu‘ mich für Sie! Darf ich weiterhin meine Erfahrungen machen? Bittedanke.

  6. Ein offline Modus wäre gut, es gibt noch unendlich viele tolle Orte, die stundenlange Wanderungen erfordern, aber da die im Funkloch liegen gibt es keine Portale und es ist nicht möglich dort neue Portale vorzuschlagen.

  7. @Gerrit Haase: Offline wäre nicht so gut, weil dann die Leute das ganze vom Sofa zu Hause machen würden, und das ist ja gerade eine der guten Sachen an diesem Spiel: Man _muss_ nach draußen und direkt zu einem Portal hingehen. Das wird dann natürlich mit GPS, WLAN und der eigentlichen Online-Verbindung überprüft.

  8. Leider kann ich mich vielem dem oben geschriebenem anschließen. Nur leider erlebe ich das als Partner und habe doch immer mehr das Gefühl, das es süchtig macht. Andauernd pinckt das Handy und mein Partner wird ganz nervös, weil irgendwas wieder angegriffen wird. Ich fände es daher besser, wenn es zeitliche Begrenzungen geben würde, da die Familie sonst echt auf der Strecke bleibt…. 🙁

  9. Ich spiele Ingress erst seit drei Tagen und lebe direkt in einem Feriengebiet mit See. Ich habe heute schon 55.560 Puntkte!!!
    Somit nur noch 15.000 bis Level 4. Aber ich muss sagen die ersten Tage sind frustrierend. Zum Glück spielen meine Kinder mit und so latschen wir gemeinsam durch unseren Ferienort. Leider gibt es hier zwei, drei Level 8+ Shaper, die recht fleißig alles einreißen, was wir mit unseren niedrigen Leveln so basteln können. Und das recht konsequent und mit Leichtigkeit. Was arbeiten diese Menschen? Dazu kommt, dass meine Kinder und ich scheinbar die einzigen in unserer Region sind, die sich für den Widerstand entschieden haben. Von einem Schüler mal abgesehen, der mit uns angefangen, aber aus Frust schon wieder aufgehört hat.
    Das Witzige ist, dass es die gleiche Region ist, die sich in der Ausländerinitiative (Tessin, Schweiz) am stärksten gegen Zuwanderung ausgesprochen hat. Gibt es da einen Zusammenhang?
    Ich hoffe, dass diesen Sommer viele Resistance-Mitglieder kommen und uns gegen die Shaper helfen.

    Nach drei Tagen kann ich nicht so viel erzählen aber finde trotz frustrierender Situation einen ganz enormen Vorteil:
    Ich bin in der IT Branche und bewege mich daher recht wenig. Die meiste Arbeit geht daheim. Daher bin ich an einen See gezogen, damit ich immer wenn ich will, schön spazieren kann. Und das Spiel ist in meinem Falle ein Motivator. Das kann umschlagen, wenn man weiterhin so völlig machtlos dieser Übermacht gegenübersteht oder man ein Ziel (Level 8) erreicht hat. Aber meiner Gesundheit tut es momentan recht gut. Dazu beteiligt sich fast die ganze Familie und zum Essen gehen wir auch zwischendrin. Damit ist das Spiel auch gesellschaftlich weit besser, als jeder Ego-Shooter auf der Couch.

  10. Danke für diesen ausführlichen Einblick in deine Wahrnehmung der Dinge. Verblüffend, dass du deine Familie auch begeistern konntest. Bei den meisten gibt es eher Streit wegen Ingress.

  11. Mittlerweilen kann man Punkt 4 und 5 komplett streichen! Und Punkt 3… Naja… es ist halt minimalistisch. Man kann noch mit GPRS recht gut zocken und es hat diesen leichten Geheimagent touch… Man schaut sich um, sind noch andere da, die sich auffällig verhalten… Ich find immer toll, das Leute gerade mal 3 Wochen gespielt haben, so etwas wie dieses hier verfassen, weil sie enttäuscht sind und das für ewig so stehen lassen…

  12. Freut mich, dass sich die Dinge bei Ingress, inzwischen verändert haben. Danke für deine Rückmeldung. Warum ich den Beitrag deshalb allerdings ändern sollte, leuchtet mir nicht ein. Das Datum der Veröffentlichung steht doch dran, oder?

  13. Moinsen,
    Ingress ist und bleibt ein gutes Spiel. Hier in meiner Stadt habe ich bereits so viele neue Dinge entdeckt, von denen ich sonst nie gewusst hätte. Dann kommt der Thrill hinzu, wenn man andere Agenten entdeckt, ohne selber entdeckt zu werden. Die Community habe ich noch nicht besucht, habe aber auch das in absehbarer zeit mal vor. Und Kollege Nerdbeere weiter oben hat mir erst vor kurzem ein Portal in Frankreich geklaut, sehr ärgerlich, aber das macht auch den Reiz aus.

    Mein Urteil: ausprobieren!

  14. Ich stehe knapp vor lvl 9 und habe beim Helios Event in München mitgemacht. Nerdbeere habe ich dort auch gesehen 😉
    Das ist der Wahnsinn wie viele Leute aus mehreren Ländern da teilgenommen haben. Ich glaube es waren etwas über 2000. Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.

    Oft gibt es auch lokale Communitys bei denen man sich anschließen kann, so trifft man eine Menge neter Leute und kann gemeinsam farmen gehen was viel effizienter ist und mehr Spaß macht als alleine.

    Ich würde zum spielen mindestens eine 1 GB Datenflat empfehlen und immer einen Zusatzakku ab 6000 mha aufwärts.

  15. Meine Erfahrungen

    Zu P1:
    Auch ohne Einladung kann man das Spiel spielen.
    Es gibt zwar im Spiel eine Auszeichnung, Medaille, für Agenten die man angeworben hat, ist aber eben nur nett im eigenen Spielerprofile eine Medaille mehr zuhaben. Ist für den Spielablauf nicht notwendig.

    Zu P2:
    Es stimmt nur zum Teil.
    1. Hardcore – Gamer machen mehr und Gelegenheits – Gamer nur gelegentlich jeder wie er Lust und Laune hat
    2. gutes Schuhwerk das braucht man nicht nur für das Spiel um überall hinzukommen sonder auch generell für das Leben, da man auf seinen Füßen das ganze Leben steht.
    3. egal welches Aufbauspiel man spielt ist der Anfang von den AP – Points die man zum nächsten LV braucht erst gering und nach und nach höher.

    Ebenen und brauchte AP / Medaillen:
    L1-Agent = 0 AP
    L2-Agent = 2.500 AP
    L3-Agent = 20000 AP
    L4-Agent = 70.000 AP
    L5-Agent = 150000 AP
    L6-Agent = 300000 AP
    L7-Agent = 600000 AP
    L8-Agent = 1.200.000 AP
    L9-Agent = 2.400.000 AP + 1 Gold 4 Silber
    L10-Agent = 4.000.000 AP + 2 Gold 5 Silber
    L11-Agent = 6.000.000 AP + 4 Gold 6 Silber
    L12-Agent = 8.400.000 AP + 6 Gold 7 Silber
    L13-Agent = 12000000 AP + 1 Platin 7 Gold
    L14-Agent = 17000000 AP + 2 Platinum 7 Gold
    L15-Agent = 24000000 AP + 3 Platinum 7 Gold
    L16-Agent = 40000000 AP + 2 Schwarz 4 Platin 7 Gold

    4. verschiedene Aktionen geben verschidene AP´s:

    Aktionen, die Belohnung AP:
    + Resonator in ein Portal setzen (1. und 8. geben mehr) = 125 AP
    + Portal einnehmen = 500 AP
    + 8. Resonator auf´s Portal setzen = 250 AP
    + Resonator von anderen Spielen upgraden = 65 AP
    + aufladen des Portales bzw. einzelnen Resonatoren = 10 AP
    + Link zwischen zwei Portalen erstellen = 313 AP
    + Feld zwischen 3 Portalen erstellen = 1250 AP
    + feindliches Portal hacken = 100 AP
    + glyhphacken jegliches Portal = 50 AP pro richtigen Glyhph
    + Resonator zerstört = 75 AP
    + Link zerstört = 187 AP
    + Feld das an dem Resonator hängt zerstören = 750 AP
    + eingereichtes Portal zugelassen = 1000 AP
    + eingereichtes Portal – Foto zugelassen = 500 AP
    + Portal bearbeiten der Ort, der Name oder die Informationen koriegieren und genehmigt = 200 AP
    + Passcode einlösen = AP kann von 50 bis etwa 1500 reichen
    4. Es ist jedem selbst überlassen wie viel man wann für das spiel unternehmen möchte.

    Zu P3:
    Es stimmt durch das einreichen und ewige aufladen, einreißen und aufbauen der Portale hat Google viele Daten wo was interessantes ist und wo man sich aufhält. Das Aufhalten wird aber eh schon durch andere Unternehmen z.B. (BND) aufgezeichnet.

    Zu P4:
    Man sieht wirlich viele neue Punkte in seiner näheren Umgebung aber auch überall wo man Ingress sonst mal spielt.
    Das rum eiern hat man so generell seit es die Smartphones gibt verstärkt. Angefangen hat es aber früher schon mit den alten Handy´s mit der SMS und geht heute zusätzlich zu den verschiedenen Funktionen der Smartphones dazu. Ganz egal ob Musik, Chatverläufe jeglicher Plattformen, andere Spiele oder sogar das Navi.
    Es liegt an jedem selbst wie viel man auf den Bildschirm schaut und wie viel man von der Welt sehen möchte.

    Zu P5:
    Man lernt wirklich neue reale Leute kennen. In dem Chat den es im Spiel gibt kann man sich austauschen, doch aufgepasst es gibt überall schwarze Schafe.
    Ich hatte Glück und habe in meinen Spielumfeldern Leute kennengelernt. Mit den gemeinsame Aktionen gestartet und sogar von einem ganz netten immer noch eine Powerbank damit ich bei der einen Aktion richtig mitmischen konnte.

  16. Ich finde es interessant, wie hier die Süchtigen ihr Spiel verteidigen. Ich habe genau dieselben Erfahrungen gemacht, die der Artikel beschreibt. Zunächst habe ich das Spiel – meinem Ex zuliebe – ausprobiert. Letztlich hat es unsere Familie kaputt gemacht. Schönen Gruß, Mutter von zwei kleinen Kindern

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